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Just DU it!

„Entschuldigung, wie heißen Sie?“
„Können Sie mir sagen ...“

- so etwas werdet Ihr bei Kolping nicht so schnell finden. Der Grund dafür liegt in den Ursprüngen des Kolpingwerkes als Gesellenverein: Die Handwerksgesellen im Alter von 18 - 30, um die sich Adolph Kolping im 19. Jahrhundert kümmerte, duzten sich ohnehin und diese „Tradition“ ist bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben.

Das informelle„Sie“ stellt oft auch ein Hindernis dar, das es erst zu überwinden gilt. Einfacher ist es doch mit dem einfachen Du. „Äh... Kannst du mir mal eben hier helfen?“ oder „Was macht ihr hier überhaupt?“ werden vielen von uns leichter über die Lippen kommen als andere Versuche, Kontakt aufzunehmen.

Auch unsere Vereinsbezeichnung (Kolpingsfamilie) lässt eigentlich gar nichts anderes zu: Wir sind in unserer Gemeinschaft Kolpingbrüder und Kolpingschwestern - und die Familie, in der sich Geschwister siezen, sollte für uns kein Maßstab sein.

Ob alt, ob jung, neues oder langjähriges Mitglied, Diözesanleiter oder Schulungsmitarbeiter, Seminar- oder Gruppenleiter - jeder darf geduzt werden. Und das macht auch diese besondere „Kolpingatmosphäre“ aus, in der man sich sauwohl fühlt. OK. Eine Ausnahme mag es da geben: Den Präses kann und sollte man mancherorts siezen.

In diesem Sinne

Treu Kolping!

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